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NAK-Aussteiger, Predigt, Feinheiten

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O-Ton: Jean-Luc Schneider in Yamoussoukro (Elfenbeinküste) am 12.01.2016:

 

„[…] ‚Jesus ist mitten unter uns!‘ Er ist nicht ‚im Himmel‘, er ist wirklich gegenwärtig unter uns. Jesus wirkt in seiner Kirche. Hier hören wir sein Wort, hier haben wir Gemeinschaft mit ihm. Jesus wirkt und bereitet mich auf seine Wiederkunft vor. Deswegen komme ich zur Kirche, um sein Wort zu hören und ganz nahe bei ihm zu sein. Wo das göttliche Leben in uns pulsiert, haben wir das Bedürfnis, in den Gottesdienst zu kommen, um sein Wort zu hören und Gemeinschaft mit ihm zu haben. Schließlich, wenn die Gemeinde Abendmahl feiert, bekennt sie auch ihren Glauben an das Apostolat, weil der Herr den Aposteln gesagt hat: ‚So oft ihr das tut, tut es zu meinem Gedächtnis.‘ Den lebenden Aposteln gab er die Verantwortung, den Auftrag, Heiliges Abendmahl zu feiern. Nur wo lebende Apostel wirken, ist Leib und Blut Jesu wirklich präsent. Das ist unser Glaube. Wenn wir Heiliges Abendmahl feiern, sagt die Kirche den Menschen und dem Geist von unten: ‚Ich glaube, dass die Apostel vom Herrn Jesus gesandt sind.‘ Deshalb folge ich ihnen nach. [...] Und wo das Amt wirkt, da ist Jesus wirklich präsent in der Gemeinde. […]“ (Zitatende)

 

Ich gehe unter dem Punkt 3.0 und 3.1 auf das Abendmahl und die Absolution innerhalb der NAK ausführlich ein.

Mit dem Satz: “Nur wo lebende Apostel wirken, ist Leib und Blut Jesu wirklich präsent“, ist die Exklusivität des neuapostolischen Apostolates, in Form des gepredigten Wortes,

erneut zementiert. Hier tritt eindeutig die eigentliche Wesensart des eigenen Apostolates offen zu Tage, in dem versucht wird, den versteckten Passus innerhalb des NAK-Katechismus (seit 04.12.2012) worin geschrieben steht, dass der NAK-Gläubige quasi allein schon durch die Empfangnahme der neuapostolischen Hostie (Sakramentsmittel) das neuapostolische Apostolat bestätigt. Dies wurde bisher nie öffentlich verkündigt, oder gar gepredigt. Ich fasse kurz zusammen: ohne neuapostolisches Apostolat keine Konsubstantiation und somit natürlich auch keine Realpräsenz von Jesus beim Abendmahl (siehe unter Punkt 3.0 und 3.1).

 

Der „Stammapostel“ weiß, dass der Christus nicht im Himmel ist, sondern immer dann, wenn der „Stammapostel“ predigt, mitten unter seinen, von ihm beauftragten und geweihten, Aposteln und den Gottesdienstbesuchern ist. Wir haben gelernt und verstanden, dass im Computer-Zeitalter man nicht mehr reisen muss, um Gemeinschaft miteinander zu haben. In Wirtschaftsunternehmen werden Video-Konferenzen geschaltet; und niemand braucht seinen Arbeitsplatz zu verlassen. So darf man auch geistig begreifen, dass der Christus den Himmel niemals verlässt und gleichzeitig bei uns ist, wenn wir seine Nähe besonders benötigen. Christus ist im Himmel und gleichzeitig bei und in uns. Wer so wie der„Stammapostel“ predigt, dem fehlt viel göttliches Wissen, oder meint „Er“ „blöde Schafe“ um sich versammelt zu haben? Hat Herr Schneider so wenig göttliche Erkenntnis, nicht zu wissen, dass der Christus gleichzeitig an vielen Orten sein kann? Wenn man in den „Stammapostel-Gottesdienst“ geht, dann hört man, nach dem „Stammapostel“, das Wort aus dem Christus und ist ihm dann auch so nah. Bemerkenswert ist, dass der gleiche „Stammapostel“ gesagt hat: JLS: “Ich muss mich übrigens noch bei unseren Geschwistern in Lörrach entschuldigen: Ich habe doch an Himmelfahrt mit aller Macht und Begeisterung gepredigt, das Mose und Elia gen Himmel gefahren seien. Das war natürlich ein Irrtum. Es waren Hennoch und Elia, die gen Himmel gefahren sind. Mose musste sterben. Gott selbst hat ihn begraben, man hat sein Grab nicht mehr gefunden. Aber er musste sterben. Hennoch und Elia sind gen Himmel gefahren, nicht Mose und Elia. Also nicht jedes Wort, das vom Altar gepredigt wird, ist Wort Gottes. (

 

Im Katechismus der Neuapostolischen Kirche hat man den anderen Kirchen suggeriert, dass der Christus nicht nur in der NAK, sondern auch in anderen Kirchen wirkt. Der Sektenbeauftragte der EKD hat gejubelt: „Die Neuapostolischen sind auf einem guten Weg aus der Sektenfalle heraus zu kommen.“ Nun dreht das NAK-Kirchenoberhaupt das Rad zurück: Vergisst, was wir im Katechismus geschrieben haben: „Nur wo lebende Apostel wirken, ist Leib und Blut Jesu wirklich präsent.“

 

Weiter sagt der „Stammapostel“: „Ich glaube, dass die Apostel vom Herrn Jesus gesandt sind.‘ Deshalb folge ich ihnen nach. [...] Und wo das Amt wirkt, da ist Jesus wirklich präsent in der Gemeinde.“

 

Warum lügt der „Stammapostel"? Warum muss er glauben, wenn er weiß, dass der „Bezirksapostel“ den Amtsträger für das neue Apostelamt vorschlägt und seinen Vorschlag (Leumund, bisheriges Engagement, Führungsstärke, Predigttalent, Treue zur Kirche) begründet und der „Stammapostel“  dann die „Beförderung“ genehmigt. Den Herrn Jesus befragt man hierzu nicht, das Prophetenamt haben sie auch deshalb abgeschafft.