* Gefällt Dir diese Homepage oder meinst Du es besser zu können? Erstelle deine eigene kostenlose Homepage jetzt! *

 NAK-Aussteiger, Predigt, Feinheiten

 

 

 

Predigt des  „Stammapostels“ der Neuapostolischen Kirche International (NAKI) nach der Bezirksapostelversammlung (BAV) am 19.11.2014 in Berlin Lichtenberg:

 

Der „oberste Geistliche“ bzw. „Kirchenpräsident“ der Neuapostolischen Kirche International (NAKI), der sich selbst im sogenannten „Petrusdienst (analog des römisch-katholischen Papstes)“ sieht und sich als „Stammapostel“ bezeichnen lässt,  hat nach dem dreitägigen Symposium mit „seinen Bezirksaposteln und Aposteln“ in Berlin am 19.10.2014 einen Gottesdienst in der NAK-Gemeinde in Berlin-Lichtenberg gehalten. Einige Predigtworte des „Stammapostels“ Jean Luc Schneider (JLS) stelle ich hier als wortwörtliche Zitate aus seiner Predigt in Lichtenberg vor.

 

Die Leser meiner Homepage mögen selber bewerten, ob und was sich grundlegend nach diesem Symposium (BAV) innerhalb der NAK-Lehre bzw. Dogmatik geändert hat. Wurde das Vorhandene lediglich geschärft und weiter intensiviert? Nach meinen Informationen und auch Internet-Recherchen sind Reformer und ökumenisch Bestrebte arg enttäuscht und auch verletzt. Die Funktionäre der Neuapostolischen werden sich wundern und nicht verstehen wollen, dass die Türen bei der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) oder bei der Deutschen Evangelischen Allianz (DEA) sich nicht weiter öffnen. Wenn Reformen, egal ob in der Politik oder bei christlichen Gemeinschaften, lediglich angekündigt, aber nicht umgesetzt werden, dann spricht man von einer unglaubwürdigen Organisation. „Liberale Reformen" setzen die Gottesknechte der genannten Glaubensgemeinschaft, die Neuapostolischen, in ihren Hinterzimmern, im Ämterzimmer, fern von der Öffentlichkeit, um. Schwule und Lesben erhalten dort den Trausegen unseres Gottes. Diese Praktiken erinnern an den Fernseher, eingesperrt im Fernsehschrank, nicht sichtbar, wenn sich „hoher Besuch"ankündigt.

 

Predigtzitat von JLS:

 

„Wir haben heute vor unseren Augen die Gesamtheit der Kirche, ein weltweites Bild der neuapostolischen Kirche, des Werkes Gottes auf dieser Erde. … Wir danken dem Herrn Jesus, dass er seine Kirche auf Erden aufgerichtet hat, dass er den Geist Gottes auf Erden gesandt hat, dass er uns das Apostelamt gegeben hat.“

 

Mit den Worten: „Gesamtheit der Kirche“, ein weltweites Bild der NAK, des Werkes Gottes“ wird eindeutig suggeriert, dass damit eigentlich nur die NAK weltweit als einzig richtige Kirche anzusehen ist und als das Werk Gottes auf dieser Erde als einzig wahre Institution anzuerkennen ist.

 

Auch hier wird wieder auf die Spendung des Apostelamtes hingewiesen. Dies widerspricht eindeutig dem Missionsbefehl des Herrn Jesus, wie er uns im Matthäus-Evangelium offenbar wurde.  Die damaligen Apostel haben sich schon damals entbehrlich gemacht, weil sie alle Vollmacht vom Herrn Jesus direkt erhalten haben und dies für alle Jünger/Jesu und alle Nachfolger Jesu Christi Gültigkeit hat. Hier eine Amtsvollmacht und sogar eine Amtsnachfolge in der Endzeit ableiten zu wollen ist nicht biblisch begründbar und war und ist von Gott auch nicht vorgesehen.

 

Predigtzitat von JLS:

„Der Glaube ist das, was man im Glaubensbekenntnis versprochen hat.“

Meint er nun hiermit das Konfirmationsgelübde der NAK oder das eigene Apostelbekenntnis oder doch das nizänische Glaubensbekenntnis? Außerdem, wenn der Glaube das ist, was man mal einst als Gelübde versprochen hat, dann ist das nur eine Momentaufnahme und bezeugt noch keinen wahren Glauben und schon gar keine echte persönliche und tagtägliche Beziehung zu unserem Herrn Jesus Christus. Allein das Herz ist entscheidend für eine persönliche Beziehung mit „unserem“ Heiland, und keine ge- oder versprochenen Glaubensbekenntnisse.

 

JLS führt nun weiter aus (Predigtzitat):

„Wir glauben an das Glaubensbekenntnis von Nizäa-Konstantinopel, wir glauben an das Apostolische Glaubensbekenntnis …  Im dritten Glaubensbekenntnis heißt es: Wir glauben an die Kirche. Es geht nicht ohne die Kirche, denn die Kirche Christi ist unerlässlich und wir glauben daran und bleiben beständig. Wir glauben an das Apostelamt, wir glauben an das Amt, das ist ein Teil unseres Glaubens.  …“

 

Diese Frage sei hier erlaubt: Das nizäische Glaubensbekenntnis ist doch nicht dem neuapostolische Glaubensbekenntnis gleich, oder? Wird hier gelehrt, dass alles Heil von den Bischöfen ausgeht und hat der Christus dort nichts mehr zu sagen? Oder ist es so, dass JLS meint, dass man an die ersten drei Glaubensartikel des Nizäischen Glaubensbekenntnisses glaubt, weil es ja dem neuapostolischen Glaubensbekenntnis, dem sog.Apostelbekennntis gleicht? Ab dem 4. Glaubensartikel ist ja das neuapostolische Glaubensbekenntnis komplett apostelzentriert. Das unentbehrliche neue Apostelamt stellt JLS in Verbindung mit dem damaligen Niz. Glaubensbekenntnis. Zumindest suggeriert er dies im Kontext.

 

Predigtzitat von JLS:

„Das Apostelamt ist für uns unentbehrlich um auf den Tag des Herrn, das Wiederkommen des Herrn, vorbereitet zu sein. Wir ändern nichts, das Abendmahl ist und bleibt heilsnotwendig und im Abendmahl erfahren wir die wahrhaftige Präsenz Jesu Christi in der Gemeinde und daran ändern wir nichts.“

 

Ich gehe hier kurz auf das Wort „unentbehrlich“ ein.

In der Heiligen Schrift steht hierzu etwas ganz Anderes:

1.Timotheus 2,5-6:

 

„und es gibt nur einen Mittler zwischen Gott und dem Menschen, welcher ist der Mensch Christus Jesus, der sich für Alle zur Erlösung hingegeben hat…“

 

Oder:

Hebräer: 3,1:

„…..schaut auf den Apostel und Hohenpriester, den wir bekennen, Jesus.“

 

Oder:

Apostelgeschichte 4,12:

„…und in keinem anderen ist das Heil, auch ist kein anderer Name (Jesus Christus) unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden.“

 

u.v.a.

 

Jetzt zum Abendmahl:

Das Abendmahl ist insofern heilsnotwendig, als das Jesus selbst gesagt hat: „und wer nicht isset mein Leib und trinket mein Blut, der hat kein Anteil an mir.“ Soweit erst einmal völlig richtig, jedoch nicht im neuapostolischen „Herbeibeten“ der Realpräsenz von Jesus in der sog. Konsubstantiation. Die Einsetzungsworte, die uns an mannigfachen Stellen in der Heiligen Schrift überliefert sind, reichen beim Abendmahl völlig aus. Jesus ist da, ohne extra Hinzufügungen oder Weihegebete. Bitte lesen Sie hierzu meine Ausführungen zum Abendmahlsverständnis der NAK auf der Homepage-Startseite.

 

Predigtzitat von JLS:

„Sei getreu bis in den Tod“, das hat natürlich noch einen anderen Aspekt. Als wir getauft wurden haben wir den alten Adam gekreuzigt, der muss sterben, der passt nicht in den Himmel, den alten Adam….“

 

Wie soll denn bitteschön ein Säugling, mit klaren Verstand und freier Willensentscheidung, sich für Jesus entscheiden und den alten Adam „kreuzigen?“ Die Säuglingstaufe ist nicht biblisch begründbar. Jesus hat nie ein Kind oder Säugling getauft, er hat sie geherzt und gesegnet. Das Taufverständnis der NAK wurde auch hier wieder, mit diesen Worten, zementiert. In der Heiligen Schrift steht jedoch im Gegensatz zum neuapostolischen Verständnis der Taufe und der eigens sakramentalen sog. Heiligen Versiegelung folgendes:

 

1.Johannes 5, 1:

 

„Wer glaubt, dass Jesus der Christus ist, der ist von Gott geboren.“

 

 

6. Glaubensartikel:

Ich glaube, dass die Heilige Taufe mit Wasser der erste Schritt zur Erneuerung des Menschen im Heiligen Geist ist und dass dadurch der Täufling aufgenommen wird in die Gemeinschaft derer, die an Jesus Christus glauben und ihn als ihren Herrn bekennen.

 

8. Glaubensartikel:

Ich glaube, dass die mit Wasser Getauften durch einen Apostel die Gabe des Heiligen Geistes empfangen müssen, um die Gotteskindschaft und die Voraussetzungen zur Erstlingsschaft zu erlangen.

 

Der erste Schritt zur Erneuerung des Menschen ist nicht die Taufe, sondern der vorherige Wille in einer Neugeburt Gott den Vater und seinen Sohn von ganzem Herzen zu lieben und künftig sein Leben nach den Ratschlägen des Christus, niedergeschrieben in den Evangelien, ausrichten zu wollen. Die im Anschluss durchgeführte Taufe ist ein öffentliches Bekenntnis, das Wollen in die Tat umzusetzen. Der Heilige Geist wird diesen Menschen umfangen und geleiten, denn Jesus sagt, dass der Geist weht wo er will.

 

Nach wie vor wird suggeriert, dass nur eine Zugehörigkeit, die der „Bevollmächtigte" erteilt, allein heilsnotwendig ist. Wohl dem, der vom Geist Gottes direkt erfüllt ist und nicht nur durch eine „Spendung" des „Stellvertreters Christi". Lesen wir mal nach wie es an Pfingsten war. Natürlich kann man an anderen Bibelstellen auch von dem „Händeauflegen" lesen. Dies war eine Segnung nach der „Neugeburt" im Untertauchen im Wasser (bildliches Ertrinken des alten Adams) und Auftauchen eines neuen Menschen.

 

Predigtzitat von JLS:

Also bitte, wenn man uns immer wieder vorwirft: Ihr seid so exklusiv, ihr sprecht ja den andern das Reich ab. Da muss ich immer wieder sagen: Hast du schon mal den neuapostolischen Katechismus gelesen? Hast du dich mit unserem Glauben schon einmal beschäftigt?

 

Ja, meine Homepage beweist es, ich habe mich ganz intensiv mit dem Glauben, mit dem Katechismus, mit den Glaubensbekenntnissen beschäftigt. Das Fazit ist: die Apostel der NAK sind „Irrlehrer“ und „falsche Propheten“ in der heutigen Zeit, sie sind „Mietlinge“ aber keine guten Hirten, sie sind wie die „Wölfe in Schafspelzen“.

 

Folgt Christus nach und nicht falschen Propheten und macht Euch selbst ein Bild anhand der Heiligen Schrift und glaubt und folgt Jesus allein nach, jeden Tag mit ganzem Herzen!